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Spezielles Holzöl oder Leinöl für die Holzpflege nutzen?

Generell ist erst einmal zu sagen, dass es grundsätzlich wirklich sehr wichtig und notwendig ist, Holzmöbel regelmäßig mit Öl zu versorgen. Dadurch behält das wertvolle und schöne Naturmaterial sowohl seine Beständigkeit und Langlebigkeit als auch seine eigentümliche Optik und Gebrauchsfähigkeit. Das Holz zeigt sich immer sehr dankbar für diese Behandlung. So ist es zum einen geschützt und zum anderen büßt es nichts von seiner wunderschönen Optik ein, selbst kleine Kratzer verschwinden wie von Zauberhand.

Aber welches Öl soll es denn nun sein? Das wohl meist verwendete Öl ist Leinöl. Hierbei handelt es sich um ein Pflanzenöl, das aus dem Samen des Leinsamens gewonnen wurde. Dieses Rohöl nennt man Leinöl und es werden keine weiteren Stoffe zugesetzt. Das Besondere daran ist, dass dieses Öl extrem schnell aushärtet. Das ist ein sehr wichtiges Kriterium, wenn ein Tisch geölt werden soll.

Oftmals kursieren im Internet Berichte, man könne ebenso gut andere pflanzliche Öle bzw. Speiseöle verwenden, aber das ist leider ein schlimmer Trugschluss. Die Öle härten niemals aus bzw. trocknen nicht vollständig ab, so dass sie sich weiterhin auf der Tischoberfläche befinden und werden ranzig werden.

Das Leinöl pflegt, schütz, zieht schnell ein und trocknet vollständig ab, so wie es bei der Pflege gewünscht ist.

Es gibt auch spezielle Pflegeöle auf dem Markt, deren Basis ebenfalls Leinöl ist, nur sind sie noch zusätzlich mit Farbpigmenten versetzt, um der Holzfarbe ein frischeres Aussehen zu verleihen. Hier ist unbedingt darauf zu achten, um welche Farbnuancen es sich handelt. Sonst kann es leicht passieren, dass man einen ehemaligen Tisch aus Kiefernholz plötzlich nachgedunkelt hat, obwohl das überhaupt nicht beabsichtig war.

Ein Unterschied besteht sicher in den Preisklassen der angebotenen Produkte. Das Leinöl schneidet dabei sehr viel günstiger ab als andere Produkte.

Ebenfalls befinden sich Möbelsprays auf dem Markt, die auch für die empfindlichen Holzoberflächen geeignet sein sollen. Hier ist Vorsicht geboten, oftmals greifen deren Inhaltstoffe die empfindlichen Holzoberflächen an oder versiegeln sogar ungewollt.


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